Das Glöcklein von Nammen

Es färben sich langsam die Blätter
auf Weg und Steg, in Feld und Wald.
Man merkt es ja auch schon am Wetter,
der Herbst hält seinen Einzug bald.
Frühmorgens stehen Nebelschwaden
dicht vor dem Bückeburger Land,
und auf den schmalen Wiesenpfaden
liegt´s wie ein weißes Schleierband.

Im ersten Grau der Tageshelle
erkennt man ringsum die Natur,
da klingt das Glöcklein der Kapelle
dünn durch den Morgen – sieben Uhr.
Die alte Mutter Bandt ist rege,
sie gibt auf Tag und Stunde acht.
Sie hat bestimmt schon viele Wege
im Dorfe auf und ab gemacht.

Es färben langsam sich die Blätter
auf Weg und Steg, in Feld und Wald.
Man merkt es ja auch schon am Wetter,
der Herbst hält seinen Einzug bald.
Frühmorgens stehen Nebelschwaden
dicht vor dem Bückeburger Land,
und auf den schmalen Wiesenpfaden
liegt´s wie ein weißes Schleierband.

Im ersten Grau der Tageshelle
erkennt man ringsum die Natur,
da klingt das Glöcklein der Kapelle
dünn durch den Morgen – sieben Uhr.
Die alte Mutter Bandt ist rege,
sie gibt auf Tag und Stunde acht.
Sie hat bestimmt schon viele Wege
im Dorfe auf und ab gemacht.

Sie läutet früh und spät um sieben,
zur Morgen- wie zur Abendzeit,
jedoch nicht nur bei Glück und Lieben,
nein, auch bei bitterschwerem Leid.
Sie läutet auch, wenn nach dem Sterben
die Menschen still zusammen stehn;
im Lenz und wenn die Blätter färben
zu dem Weg – den wir alle geh´n.